ARTWEEKEND TIPS – Woche 01/2018

CLOSING: ARBEITEN IN GESCHICHTE. ZEITGENÖSSISCHE CHINESISCHE FOTOGRAFIE UND DIE KULTURREVOLUTION

Laufzeit: 18.08.2017 – 07.01.2018

Museum für Fotografie |Jebensstraße 2, 10623 Berlin

Die Sonderausstellung „Arbeiten in Geschichte. Zeitgenössische chinesische Fotografie und die Kulturrevolution“ öffnet mit historischen Arbeiten und zeitgenössischen Positionen den Blick auf eines der faszinierendsten und zugleich kaum erforschten Kapitel der Fotografie-Geschichte: Die Folgen der Kulturrevolution für die aktuelle Kunst- und Fotografie-Szene Chinas. Wie kaum ein anderes Ereignis hat die Kulturrevolution (1966–1976) die bildenden Künste Chinas während der letzten 50 Jahre geprägt. Mit ihr ist eine radikale Abkehr von traditionellen wie auch westlichen Kulturwerten verbunden, durchgesetzt mit einer Massenpropaganda enormen Ausmaßes. Für das Erreichen der politischen Ziele spielten neben Plakaten und Wandzeitungen vor allem Film und Fotografie eine entscheidende Rolle – ihre Ästhetik prägt bis heute unsere Vorstellung von der Kulturrevolution Chinas.

Zhang Kechun, People Crossing the Yellow River with a Photo of Mao Zedong, Henan, 2012, Inkjet Print, 120 x 147 cm © Zhang Kechun

 


Closing: Raffael | Albertina

Laufzeit: 29.09.2017 – 07.01.2018

ALBERTINA | Albertina Platz 1, 1010 Wien

Raffael zählt neben Leonardo da Vinci und Michelangelo zu den bedeutendsten Meistern der Kunstgeschichte. Ob als Maler und Architekt in Florenz und Rom oder im Auftrag von Päpsten und Fürsten – Raffael ist ein wahres Universalgenie der Hochrenaissance. Die Albertina zeigt die erste monographische Schau, die Raffaels Werk in Österreich präsentiert. Mit rund 130 Zeichnungen und 18 Gemälden versammelt die Ausstellung sämtliche bedeutende Projekte des Künstlers: Von der frühen umbrischen Periode (bis 1504) über die Jahre des Florenz-Aufenthaltes (1504/1505-1508) bis hin zur römischen Zeit (1508/1509-1520) sind beeindruckende Werke aus allen Schaffensphasen zu sehen. Zahlreiche Werke aus der eigenen Sammlung sowie aus namhaften Museen veranschaulichen die Arbeit des Meisters der Hochrenaissance. Raffaels Denk- und Arbeitsprozesse vom Entwurf bis hin zur endgültigen Komposition illustrieren sowohl meisterhafte Zeichnungen als auch die Gemälde, welche zugleich einen Überblick über das malerische Schaffen des Künstlers geben.

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Closing: Thomas Struth: Figure Ground

Laufzeit: 05.05.2017 – 07.01.2018

Haus der Kunst | Prinzregentenstraße 1, 80538 München

Die Übersichtsausstellung von Thomas Struth präsentiert erstmals eine Auswahl seiner umfassenden Werkgruppen unter dem Aspekt des sozialen Interesses, das die Entwicklung seines künstlerischen, explizit international angelegten Werks durchzieht. Von den ersten Arbeiten bis zu den aktuellen Bildern entwickelt das Werk des international anerkannten Fotografen durch seine Themenwahl, die Art der fotografischen Umsetzung und ihrer Präsentation seinen speziellen Charakter. Eine zusätzliche Form des Zugangs bieten die frühen Arbeiten und Materialien aus dem Archiv des Künstlers, die er im Rahmen der Beschäftigung mit den Themen recherchiert und gesammelt hat. Zusammen mit den Kunstwerken wird deutlich, welche tiefgehenden und langfristig verfolgten Interessen hinter seiner Arbeit stehen und welche künstlerische Übersetzungsarbeit bis zur Vollendung des Bildes geleistet wurde.

Thomas Struht, National Gallery 1, London 1989, Chromogenic print, 180,0 x 196,0 cm, © Thomas Struth

In der mit über 130 Werken bislang umfangreichsten Ausstellung werden Werkgruppen wie „Unbewusste Orte“, „Portraits“, „Museumsbilder“, „Paradise“ und „Audiences“ in einen Dialog gesetzt mit speziell entwickelten Arbeiten wie „Löwenzahnzimmer“, einer für das Spital am Lindberg nahe Winterthur entstandene Arbeit für die Krankenzimmer, außerdem zwei in Kooperation entstandene Videoarbeiten sowie neue Fotografien aus der jüngsten Werkgruppe „Nature & Politics“. Die Fähigkeit des Künstlers, Analyse und individuelle Bildfindungen in den verschiedenen Serien und Techniken zu einer übergreifenden Werkidee zu vereinen, wird so auf beeindruckende Weise deutlich.

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Bildquelle: Pressebild


Streiflicht. Zeichnungen von Jochen Schneider

Vernissage: 05.01.2018
Laufzeit: 04.01.208–24.01.2018

EP CONTEMPORARY | Pohlstraße 71, 10785 Berlin

Die Galerie ep.contemporary startet ins Ausstellungsjahr 2018 mit einer Einzelausstellung des Zeichners Jochen SchneiderSchneider widmet sich in seiner Arbeit der Beobachtung und zeichnerischen Aneignung der unmittelbaren Alltagswelt. Sinnliche Erfahrungen geben den Anstoß zu seinen Zeichnungen. Die Gegenstände, die in seinen Arbeiten auftauchen sind nicht direkt erkennbar sondern verweisen auf Dinge, die uns an Bekanntes erinnern. Wie im Streiflicht werden in seinen Bleistiftzeichnungen Strukturen sichtbar gemacht, Konturen überdeutlich dargestellt. Metamorphosen entstehen. Eindeutigkeit verschwimmt.

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 Wir wünschen ein schönes ARTWEEKEND!

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