ARTWEEKEND TIPS – Woche 41/2017

STUDY FOR A SOAP –  EMMANUEL TUSSORE

Benhadj&Djilali Galerie, Berlin

Laufzeit: 13.10.17 – 23.11.2017
Öffnungszeiten: Di–Sa 12 -18 Uh

Mit Study for a Soap präsentiert Emmanuel Tussore seine erste Einzelausstellung in Deutschland. Das Werk ist Teil seines laufenden Projekts Aleppo Soap, welches der ältesten Seife der Welt gewidmet ist. Bisher sind eine Reihe von Skulpturen, Installationen und Fotografien entstanden, in denen der Künstler das Material über die unterschiedlichen Medien erkundet.

Emmanuel Tussore – Aleppo Soap, Study for a Soap, 2017 Installation shot at Benhadj Djilali gallery © Emmanuel Tussore

 


FRAGMENT ODER DIE GEGENWART DES ZWEIFELS – Führung durch die Ausstellung mit Joachim Richau im Gespräch mit Dr. Christiane Stahl

Sonntag, 15. Oktober 2017, 14.00 – 16.00 Uhr
Alfred Ehrhardt Stiftung, Berlin

Joachim Richau führt durch seine Ausstellung FRAGMENT oder die Gegenwart des Zweifels. Ergänzt wird seine Führung durch ein Gespräch mit Dr. Christiane Stahl.

Unmittelbar nach dem Fall der Mauer begann der Ostberliner Fotograf Joachim Richau (*1952) seine regelmäßigen Arbeitsaufenthalte in Skandinavien. Seit den frühen 2000er Jahren beschäftigte er sich verstärkt mit der schwedischen Landschaft. Mehr als zehn Jahre lang hatte Richau in Dalarna ein Atelier im Waldhaus von Freunden, weit entfernt von bewohnter Gegend, wohin er sich jedes Jahr zu mehrmonatigen Aufenthalten zurückzog. Dort entstand neben unzähligen weiteren Bildfolgen und Einzelbildern auch der Zyklus FRAGMENT oder die Gegenwart des Zweifels, dem die Alfred Ehrhardt Stiftung nun eine eigene Ausstellung widmet.

Joachim Richau STEN BROTT I 2010 © Joachim Richau

Eintritt frei | Wegen beschränktem Platzkontingent wird um schriftliche Voranmeldung gebeten.

Quelle: Text I Bild


PAINTER OF MODERN LIFE – ALICE NEEL
Halle für aktuelle Kunst- Deichtorhallen, Hamburg

Laufzeit: 13.10.2017 – 14.01.2018
Öffnungszeiten: Di–So 11–18 Uhr

Alice Neel (1900–1984) gehört zu den bedeutendsten amerikanischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie war Zeugin eines Jahrhunderts im Wandel, das sie in ihren ausdrucksstarken, psychologisch tiefgründigen Bildern festgehalten hat. Mit ihrem einfühlsamen Blick und virtuosen malerischen Können dringt Neel zum Kern der Person vor. In ihrem Frühwerk zeigt sich die Verbindung zum deutschen Expressionismus und zur Neuen Sachlichkeit, während ihr Spätwerk sie zur einflussreichsten Porträtistin der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts macht.
In der Ausstellung der Deichtorhallen Hamburg werden rund 110 Werke aus sechs Jahrzehnten vom 13. Oktober 2017 bis 14. Januar 2018 gezeigt: von frühen Arbeiten aus dem Jahr 1926 bis hin zu Werken aus dem Jahr 1984, dem Todesjahr der Künstlerin. Ergänzt durch Stillleben und Stadtansichten zeigt die Ausstellung erstmals in Deutschland einen umfassenden Überblick über das Schaffen dieser Ausnahmekünstlerin.

Quelle: Text


AVAILABLE FONTS – LUCY SKAER
KW Institute for Contemporary Art, Berlin

Laufzeit: 13.10.2017 – 07.01.2018
Öffnungszeiten: Mi–Mo 11–19 Uhr, Do bis 21 Uhr

Im Herbst 2017 zeigen die KW Institute for Contemporary Art die erste Einzelausstellung der britischen Künstlerin Lucy Skaer in Berlin. Die Schau umfasst neue, für die KW produzierte Arbeiten, die in eine Auswahl von Werken aus den letzten zehn Jahren eingebettet werden. Es handelt sich um die bislang ausführlichste Überblicksausstellung zu Skaers Werk in Deutschland. Die 1975 in Cambridge geborene Künstlerin schöpft für ihre Kombinationen aus Skulptur, Film und Druckgrafik aus existierenden Bildvokabularien, tradierten narrativen Strukturen, vom Gebrauch und Industrie geprägten Formen und deren im globalen Handel fußenden Bestimmungen. Form, Bedeutung und Wert lassen sich in ihrem Werk durch unterschiedliche Stadien formeller und allegorischer Existenz nachzeichnen.

Lucy Skaer, La Chasse, 2017, Courtesy die Künstlerin und Peter Freeman, Inc.

 

Quelle: Text I Bild

Wir wünschen ein schönes ARTWEEKEND!

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