ARTWEEKEND TIPS – Woche 44/2017

 

ART ENCOUNTERS 2017 : Life a User’s Manual

Closing Weekend: Events
Timisoara & Arad, Rumänien

Die zweite Edition der rumänischen zeitgenössischen Biennale, kuratiert von Ami Barak und Diana Marincu, geht dieses Wochenende mit einer Reihe von Veranstaltungen zu Ende.

Freitag, 03.11.2017, 19 – 20 Uhr
Artist Walk – Guided Tour, Life a User’s Manual, with artist Michelle Lacombe
Event in English
“Corneliu Miklosi” Public Transport Museum

Samstag, 04.11.2017
10:30 – 12:00 Uhr
Family program, Art as an Encounter I – Words and Art
Requires registration on the website.
TIMCO Halls

11:00 – 12:00 Uhr
Guided Tour, Life a User’s Manual
“Corneliu Miklosi” Public Transport Museum

16:30 – 17:00 Uhr
Guided tour, independent art spaces (Lateral ArtSpace)
Gas Station

17:00 – 18:00 Uhr
Guided Tour, Life a User’s Manual
TIMCO Halls

18:00 – 19:00 Uhr
The Mother Moon – A Final Phase, performance by Michelle Lacombe
TIMCO Halls

21 Uhr
Closing Party Art Encounters 2017

Sonntag, 05.11.2017
10:30 – 12:00 Uhr

Family program, Art as an Encounter II – Shapes and Art
Requires registration on the website.
TIMCO Halls

11:00 – 12:00 Uhr
Guided Tour, Life a User’s Manual
Timisoara Art Museum

16:00 – 17:00 Uhr
Guided tour, Beyond the Concept Frontier
“Ion Mincu” Tehnical College Cafeteria

18:00 – 19:00 Uhr
Guided Tour, Life a User’s Manual
ISHO House

Pusha Petrov, Hand Marsupium (red), 2010 © Pusha Petrov

 

Mehr Informationen: ArtEncounters


Wann ist genug genug? | Christoph Bucher 

Vernissage 04.11.2017, ab 18 Uhr
Das Esszimmer – Raum für Kunst | Mechenstrasse 25 | 53129 Bonn-Kessenich

Christoph Bucher zeigt in seiner Einzelausstellung Wann ist genug genug? eine Auswahl von Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind.

Das klassische Tafelbild der Malerei, in Form von unbehandelten Sperrholzplatten, ist bei Christoph Bucher nicht nur Bildträger, sondern mit seiner jeweiligen eigenen, zufälligen Maserung ein wesentlicher Bestandteil sowohl des Arbeitsprozesses als auch des fertigen Bildes. – Die Maserung des Holzes wird, teils mehr teils weniger, Teil der sich mittels Wasserfarbe Schicht für Schicht entwickelnden Bildkomposition. – Verbindet sich mit ihr oder steht ihr im Wege. Dabei bildet das Finden und Entdecken, nicht das Suchen oder Konstruieren den Kern von Christoph Buchers Arbeitsprozessen.

Verschachtelte teils kristallin, teils hölzern wirkende absurde und unbekannte Räume entstehen aus den Farbschichtungen und Überlagerungen, die vom Auge des Betrachters immer wieder neu erobert werden wollen und sich einem finalen Sehen oder Erkennen entziehen.

Christoph Bucher, o.T., 2017, © Christoph Bucher

Kader Attia – ARCHITEKTUR DER ERINNERUNG

Ausstellungseröffnung
Ludwig Museum, Koblenz

Laufzeit: 05.11.2017 bis 21.01.2018 |
Öffnungszeiten: Di-Sa 10.30-17 Uhr, So, feiertags 11-18 Uhr

Der algerisch-französische Künstler Kader Attia (geb. 1970 in Dugny, Département Seine-St-Denis, nahe Paris) ist ein besonderer und radikaler Künstler, dessen auf tiefgreifenden ethnologischen, soziologischen und philosophischen Recherchen basierende Werke, eine große ästhetische Kraft und einen hohen ethischen Anspruch besitzen.

Mit seiner Rauminstallation „The Repair from Occident to Extra-Occidental Cultures“, die 2012 auf der documenta 13 gezeigt wurde und große internationale Aufmerksamkeit erzeugte, widmete sich Attia zum ersten Mal einem für ihn seither zentralen Thema. Geschichte und kultureller Fortschritt werde darin als eine endlose Abfolge von Reparaturen begriffen. Ob er die geflickten Artefakte nicht-westlicher Kulturen oder die westlich-moderne Vorstellung von Reparatur als Erschaffung eines Ideals der Perfektion vorführt – Kader Attia gibt den fortlaufenden Prozess von Verletzung und Reparatur als universelles menschliches Prinzip wieder.

 

Installationsansicht Square Dreams, BALTIC Centre for Contemporary Art, Newcastle, 2007.

Quelle: Text | Bild


CYRILL LACHAUER. WHAT DO YOU WANT HERE

Ausstellungseröffnung
Berlinische Galerie, Berlin

Donnerstag, 02.11.2017, 19 Uhr | Einlass ab 18 Uhr, Reden ab 19 Uhr (Eintritt frei)
Laufzeit: 03.11.2017–30.04.2018

Cyrill Lachauer ist Spurenleser. In seinen Fotografien, Filmen und Texten werden Leerstellen, Zitate und scheinbar beiläufige Details zu Spuren von verborgenen Geschichten. Die Ausstellung “What Do You Want Here” zeigt erstmals einen Werkzyklus, der in den letzten zwei Jahren auf Reisen in den USA entstanden ist. Eine Schlüsselrolle darin übernimmt der Film “Dodging Raindrops – A Separate Reality”. Er beginnt in Los Angeles und folgt den vermeintlichen Feldforschungsreisen des umstrittenen Ethnologen Carlos Castaneda, der zum Begründer der New Age Bewegung wurde. Parallel zu dem Film sind Fotografien und Texte zu sehen. In ihnen verbinden sich Beobachtungen entlang des Mississippi mit fiktiven Situationen und historischen Bezügen zu einer vielstimmigen Erzählung.

Quelle: Text


 

Wir wünschen ein schönes ARTWEEKEND!

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